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              H e r z l i c h

                                        W i l l k o m m e n !

Bildergalerie

GGGWan                        Entdecken Sie mit uns die Welt, -----

                                                       den Reisefreunden aus Bevern!  -----

 

                                                                             

 

Reisezeit: 10.09.-20.09.2017 ---   Japan - eine Rundreise zwischen Vergangenheit und Zukunft! 

                                                    Megacity Tokio - traditionell und modern, der Fuji-Hakone-Nationalpark mit Bootsfahrt

                                                         auf dem Ashi-See, Superexpress Shinkhansen, Insel Mijamjima m.d. berühmten Schrein-Tor,

                                                         Nara - Wiege der japanischen Kultur, Kyoto - wunderschöne Stadt der Tempel und die alte Kaiserresidenz

Reisezeit: 25. Januar 2018 ---       Hochseekreuzfahrt in die faszinierende Antarktis 

                                                 Flug nach Santiago de Chile, Weiterflug nach Punta Arenas, Chilenische Fjorde, Kap Hoorn,

                                                         Antarktis, Falkland-Inseln, Magellan-Straße, zurück nach Punta-Arenas und Santiago de Chile,

                                                         von hier wieder Rückflug nach Deutschland.

Reisezeit: 20. Mai 2018  ---          Rundreise Tansania mit Verlängerung Sansibar

                                                 Tansania besticht durch die faszinierende Serengeti, das größte Wildschutzgebiet in Afrika,

                                                         den vulkanischen Ngorongoro Krater, die Arche Noah" Afrikas genannt und den höchsten,

                                                         afrikanischen Gipfel, den schneebedeckten Mount Kilimandscharo. Doch nicht genug: das

                                                         Küstengebiet mit seinen traumhaften Inseln wie Sansibar, das von der orientalischen/indischen

                                                         Lebenskultur geprägt ist, lädt zum Baden und Entdecken in paradiesischer Umgebung ein.                                           

Reisezeit: 03. Juli 2018 ---            Flusskreuzfahrt durch Karelien/Russland

                                                 Der Puls der Zeit in Moskau und der Charme der Vergangenheit in St. Petersburg. Die

                                                         Millionenstädte Russlands werden uns mit pulsierender Größe und Weltoffenheit faszinieren,

                                                         Onegasee mit der Halbinsel Kishi, Insel Mandrogy mit dem Freilichtmuseum mit nordrussischer

                                                         Holzarchitektur in einer märchenhaften Naturlandschaft. 2 Tage Moskau und 3 Tage in St. Petersburg.

Reisezeit: 02.Sept. 2018              Wanderwoche "Bayr. Wald"

                                                    Landhotel "Margeritenhof" in Drachselsried

                                                 Ganztagsausflug nach Prag, Busausflug Zwiesel, Bodenmais, "Großer Arber"

Reisezeit: Sept. 2018 ---               London, Bus-Rundreise England - Süd und Mitte

                                                 Wir besuchen die wunderschöne Südküßste, herrliche Schlösser, beeindruckende Landschaften!

                                                         Fährüberfahrt von Calais nach Dover, London, Bath, Cardiff, Swansea, Oxford, Portsmount, Kent u.a. 

Reisezeit: März/April 2019 ---        Golf von Sorrent

                                                 Flugreise, Neapel, Capri, Vesuv, Pompeji,Amalfi-Küste, Ischia  

Reisezeit: 19.05. - 26.05.2019 ---  Flusskreuzfahrt von Prag nach Potsdam

                                                 Moldau, Elbe, Elbesandsteingebirge, Dresden, Meissen, Wittenberg, Magdeburg, Havel bis Potsdam

 Reisezeit: September 2019---        Rundreise Kanadas Osten

                                                 Flug nach Toronto, von dort Rundreise Niagarafälle, Ottawa, Quebec, Montreal, St. Lawrenz-River Bootstour

 

Reisezeit: November 2019---        Israel und Jordanien

                                                 Flug nach Tel Aviv, ab dort Rundreise: Jaffa, Nazareth, Tiberias, See Genezareth, Amman, Petra

                                                         Totes Meer, Bethlehem, Jerusalem 

 

                                                                                                  

 

 

 

TAH- Täglicher Anzeiger

 

Mit der Transib vom Baikalsee nach Wladiwostok

 

Gruppe der Bürgerinitiative Umgehungsstraße erkundet Russland

 

 

Bevern

Eine unternehmensfreudige Gruppe der „Bürgerinitiative Umgehungsstraße“ aus Bevern machte sich über St. Petersburg nach Irkutsk zum Baikalsee auf.

 

Das erste Ziel, der Baikalsee, liegt fast im Zentrum des asiatischen Kontinents. Mit

1637 Metern ist er der tiefste Süsswassersee der Welt und so klar, dass man bis zu 43 Meter in die Tiefe schauen kann. An dem einzigen Abfluss, die Angara, liegt die Stadt Irkutsk mit 63o.ooo Einwohnern. Der Baikalsee liefert das gesamte Trinkwasser für diese Stadt. Vier Tage dauerte der Aufenthalt der Reisegruppe an diesem See und wurde mit herrlichen Wanderungen im Uferbereich, Bootsfahrten und Baden im See verbracht. „Sehr beeindruckt hat uns die faszinierende Schönheit der grandiosen Landschaft“, beschreibt ein Mitglied der Reisegruppe seine Eindrücke.

 

Nach diesem Aufenthalt fuhr die Gruppe mit der transsibirischen Eisenbahn drei Tage und Nächte insgesamt 4.100 Kilometer von Irkutsk durch den schönsten Teil Sibiriens nach Wladiwostok. Die Bahn wurde im Jahr 1891 auf Befehl des Zaren Alexander gebaut –

40 Tunnels, 50 Brücken und sechs Viadukte mussten erstellt werden. Erst 1905 konnte man ohne Umsteigen von Moskau nach Wladiwostok am Stillen Ozean fahren. Die Transsib ist die längste elektrifizierte Eisenbahnstrecke der Welt, an Komfort und Verpflegung im Zug blieb nichts auszusetzen.

 

Auf große Begeisterung  trafen die Haltepunkte in den Städten oder Ortschaften. Hier wurden von den einheimischen Bäuerinnen mit bunten Kopftüchern landwirtschaftliche Produkte, Kuchen und Getränke preiswert angeboten. In Wladiwostok endete das „Erlebnis Transsib“. Am nächsten Tag wurde eine Stadtrundfahrt angeboten und am Abend folgte ein russischer Abend mit traditionellem russischem Essen und Klaviermusikbegleitung in einem historischen Hotel. Am nächsten Morgen ging es mit dem Flugzeug über Irkutsk und Barnaul nach St. Petersburg zurück, wo noch ein zweitägiges Besichtigungsprogramm auf dem Plan stand. Hier wurde sehr viel geboten: Eine Kanalfahrt, eine Stadtrundfahrt mit Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie Schlossplatz mit Winterpalast und Alexander-Säule, das Standbild Peter des Grossen, die Isaakkathedrale und Newskij-Prospekt mit Kasaner Kathedrale. Bei einem Ausflug zu Puschkins einstiger Sommerresidenz „Zarskoje Selo“ konnte die Gruppe den prachtvollen, barocken Katharinenpalast besichtigen, dessen größte Sehenswürdigkeiten das legendäre Bernsteinzimmer und der große Spiegelsaal sind. Am Abend ging es in die Ballettvorstellung „Schwanensee“ von Tschaikowsky im Ermitagetheater.

 

„Eine erlebnisreiche Reise, die man nicht so schnell vergessen wird“, ist sich  die Reisegruppe einig. Im nächsten Jahr ist ab dem 27. Juni eine Flusskreuzfahrt von Moskau nach St. Petersburg geplant....

(TAH – Täglicher Anzeiger v. 4.6.2005)

 

In Wolgograd Schicksal von drei Vermissten geklärt

 

Das Schicksal von drei Angehörigen und Bekannten aus dem Kreis Holzminden, die seit dem Zweiten Weltkrieg als vermisst gelten, konnte eine Beveraner Reisegruppe während einer Russland-Reise aufklären. In der Milionenstadt Wolgograd, dem ehemaligen Stalingrad, gehörte zur Standrundfahrt auch die Besichtigung wichtiger Gedenkstätten: Die Kriegsruine „Rote Mühle“, der Mamaihügel mit Ruhmeshalle, die früher umkämpfte Höhe 102 und die mächtige Statue „Mutter Erde“ mit 85 Metern Höhe und 8.000 Tonnen Gewicht die größte Statue Europas.

 

Sehr bewegend für die Beveraner war der Besuch auf dem deutschen Soldatenfriedhof Rossoschki. Knapp 30 Kilometer nordwestlich von Wolgograd fanden auf diesem in den letzten Jahren entstandenen Areal rund 50.000 Soldaten der 6. Armee unter General Paulus ihre letzte Ruhestätte. Der Soldatenfriedhof ist auf dem Gelände erbaut, auf dem 1942 der Sturm des Krieges die Dörfer Bolschaja und Malaja-Rossoschki zerstört hat.

 

Vom zentralen Gedenkplatz mit einem Hochkreuz aus Metall führt ein Weg zu einer kreisförmigen Anlage. Auf einer 3,60 Meter hohen Ringmauer wurden in Marmortafeln die Namen aller im Gebiet Stalingrad gefallenen deutschen Soldaten mit Geburtsdatum und Sterbemonat festgehalten. Hier fanden drei Reiseteilnehmer die Namen ihrer noch heute als vermisst geltenden Angehörigen und Bekannten. Es sind die im Januar 1943 gefallenen Soldaten Heinrich Jäger aus Bevern, Albert Becker aus Merxhausen und Robert Albrecht aus Dölme.

 

Als Symbol der Versöhnung entstand auf dem benachbarten Areal des Soldatenfriedhofes mit deutscher Unterstützung ein russischer Friedhof. Beide Anlagen sind nur durch eine Straße getrennt.

 

Für die Reisegruppe sehr beeindruckend war ein Spruch auf Stein gesetzt in Deutscher Sprache: „ Die Erde ist hier getränkt mit dem Blut von zehntausend Soldaten und Zivilbevölkerung. Ihre Stimmen rufen uns zu: „In harten, schrecklichen Stunden sind wir gefallen. Uns war nicht die Möglichkeit gegeben, in dieser Welt zu leben. Lebende denkt an uns und sorgt dafür, dass ewiger Frieden wird auf dieser Erde“.

 

Die Region um Wolgograd war nicht die einzige Station dieser zweiwöchigen Kreuzfahrt durch den Süden Russlands auf den Flüssen Don und Wolga. Ausgangspunkt war die Megametropole Moskau. Die weiteren Landgänge folgten in Saratov, eine Stadt, die mit den Wolgadeutschen eng verbunden war, sowie Samara, eine sehr schöne Stadt mit neu

errichteter Fußgängerzone. Es folgten noch Uljanowsk, die Geburtsstadt Lenins und Kasan, die Hauptstadt der Tataren. Später dann Nizhnij Novgorod (Gorky), mit 1,4 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt an der Wolga. Hier sind Betriebe der atomaren Rüstungsindustrie angesiedelt. Was den Reisenden besonders auffiel: Es wird sehr viel gebaut in Russland. Keine Wohnsilos mehr, sondern Ein- und Zweifamilienhäuser, was man als positiv bezeichnen kann.

 

Die nächsten Städte waren Jaroslawl und Kostroma, eine der ältesten und schönsten Städte Russlands. Nach dem Besuch von Uglitsch mit der wunderschönen Dimitri-Blutkirche kam nach insgesamt zwei Wochen Schiffsreise die Hauptstadt Moskau in Sicht, wobei insgesamt 3.237 Flußkilometer mit 33 Schleusen zurückgelegt wurden.

 

Für nächstes Jahr ist im Juni eine Flusskreuzfahrt von Moskau nach St. Petersburg und dann im September von Kiev nach Jalta durch die Ukraine geplant...

 

Mit Rosa von Praunheim von Moskau nach St. Petersburg

Ein Teil der Bürgerinitiative Umgehungsstraße unternahm eine zweiwöchige Flusskreuzfahrt in Russland. Begleitet wurde die Gruppe vom bekannten Fernsehregisseur Rosa von Praunheim mit seinem Fernsehteam, um einen Film über eine Reisegruppe zu drehen. Dieser Film wird ca. nach 3 – 4 Monaten vom Sender NDR 3 ausgestrahlt. Der TAH wird darüber berichten und ihn auch ankündigen. Nach einer zweitägigen Besichtigung der Metropole Moskau mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie dem Kreml mit der Schatzkammer, Roter Platz mit dem Lenin-Mauseleum, Kaufhaus Gum, einer Stadtrundfahrt, Besuch des Jungfrauenklosters und Prominentenfriedhof hieß es am späten Nachmittag des dritten Tages: „Leinen los! ".

In den anliegenden Städten wurden ehrwürdige Klöster und Kathedralen besichtigt, hierbei gefiel besonders der Männerchor-Gesang in den Klöstern. Auch die Siedlung Goritsy und die Insel Kishi im Onega-See mit den wunderschönen Holzarchitektur-Kirchen wurden besichtigt. Die letzten drei Tage verbrachte die Gruppe in St. Petersburg, wo natürlich der Katharinenpalast in Puschkin mit dem legendären Bernsteinzimmer besucht wurde. Die Möglichkeit, Peterhof zu besuchen, wurde auch angeboten und genutzt. Am Abend unternahm man eine Kanalfahrt, die wegen der weißen Nächte sehr reizvoll verlief und auch allen Teilnehmern sehr gut gefiel. Ein absolutes Highlight – da waren sich die Teilnehmer einig – war eine Balettveranstaltung „Romeo und Julia" im Mugorskogo-Theater.

Im nächsten Jahr ist im August eine Reise nach Königsberg mit Kurischer Nährung und dann die drei Baltischen Staaten mit Besuch St. Petersburg geplant.

 

 

Veröffentlichung im TAH – Täglicher Anzeiger    -

Flußkreuzfahrt auf dem Dnjepr  

(im Jahre 2005 und nochmals wegen großer Nachfrage in 2006)

 

Bevern

Ein Teil der Bürgeriniative Umgehungsstraße unternahm im August eine 12-tägige Flusskreuzfahrt auf dem Dnjepr, dem mächtigsten  Fluß der Ukraine. Dabei wurden 

ca. 1.500  Flußkilometer zurückgelegt.

Nach dem Flug vom Hamburg über Budapest nach Odessa begann für die 49 Reisefreunde nach der Einschiffung auf der „Dnjepr-Prinzess“ ein vielfältiges Besichtigungsprogramm. Es begann mit einer  Stadtrundfahrt durch Odessa, die mit 1,09 Mill. Einwohnern die größte Hafenstadt der Ukraine am  Schwarzen Meer ist. Odessa ist eine grüne Stadt mit unzähligen Parkanlagen und Alleen. Direkt vom Hafen aus führt die 142 m lange und 30 m hohe Potjomkin-Freitreppe ins Stadtzentrum. Besonders gefielen die im klassizistischem Stil erbauten Prachtbauten und das Opernhaus aus der Blütezeit der Stadt. Am zweiten Abend hieß es dann „Leinen los!“ und  das Schiff verabschiedete sich von Odessa und nahm über das offene Meer Kurs auf Sewastopol. Hier unternahm man außer der Stadtrundfahrt einen Busausflug zur Bachtschissaraj, der ehemaligen Hauptstadt der Krimtataren. Der Palast, äußerlich mit Minarett-artigen Türmchen sowie aufwendigen Schnitzereien versehen, wurde im Jahr 1430 erbaut und diente bis 1783 den Kahns der Krim als Residenz. Eine interessante archäologische Ausstellung konnte mit besichtigt werden. Ein besonderer Ohrenschmaus war noch ein Konzert des berühmten Chores der  Schwarzmeerflotte. Der Höhepunkt war hier ein Ganztagesausflug  entlang der Küste zum ältesten Kur- und Badeort der Krim, nämlich Jalta mit dem Liewadija-Palast, in dem im Februar 1945 die Teilung Deutschlands besiegelt wurde. Dieser Palast – in einer sehr beeindruckenden Hanglage mit Blick auf das Schwarze Meer und der Bucht von Jalta - wurde  vom letzten russischen Zaren Nikolai II errichtet und diente als Winterpalast . Dieser Küstenabschnitt war in jeder Zeitepoche ein beliebtes Erholungsgebiet und ist es bis heute noch.

 

Besuch der Städte Cherson, Saporoschje und Krementschuk wurde noch absolviert, wobei ein Ehepaar der Reisegruppe mit einem Taxi zu einem deutschen Soldatenfriedhof in Saporoschje fuhr, um das Grab des Vaters bzw. Schwiegervaters zu besuchen, der im Jahre 1943 hier gefallen war. Das Grab wurde auch gefunden.

 

In Krementschuk hatte der Reisegruppenleiter den Auftrag  einer Beveraner Familie, dort einer ansässigen Familie mit einem behinderten Kind ein Paket mit vielen Hilfsmitteln zu übergeben. Die Freude war auf beiden Seiten darüber sehr groß, dass die Übergabe problemlos gelang.

 

Am 8. Tag der Reise  erreichte das Schiff die Stadt Kanev und es wurde das Denkmal des ukrainischen Dichters und Freiheitssymbols Taras Schewtschenko  - herrlich auf einem Berg am Dnjepr gelegen – besucht. Am Nachmittag kam man der Einladung eines Kolchosen-Dorfes nach, wobei uns die Bürgermeisterin eine Besichtigung der Schule mit einem Konzert der Kinder ermöglichte. Danach erfolgte der Besuch bei gastfreundlichen  Familien, die ihr Heim den Besuchern zugänglich machten und dann auch anschließend ausreichend mit heimischen Gerichten und hochprozentigen Getränken bewirteten.

 

Die letzte Station der Reise war dann die Hauptstadt Kiew. Auch hier wurde ein zweitägiges Besichtigungsprogramm geboten, wie z.B. Besichtigung des Höhlenklosters, Zentrum der orthodoxen Kirche  seit der Zeit der „Kiewer Rus“,  Ausflug nach Pirogowo (Freilichtmuseum) und eine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Sophien-Kathedrale.

Fakultativ wurde noch ein Konzert des ukrainischen Männer-Nationalchors angeboten, was auch sehr gut gefiel. Die Stadt Kiew ist eine interessante Großstadt und die weitläufigen Grünanlagen und gut besuchten Straßencafes verleihen der Stadt Charm und südländisches Flair und hat bei allen Reiseteilnehmern einen positiven Eindruck hinterlassen. Am letzten Tag unserer Reise begeisterte sich  die Reisegruppe noch über eine besondere Zugabe der Stadt Kiew in Form eines Super-Feuerwerkes, da man an diesem Tage hier die 15-jährige Unabhängigkeit der Ukraine feierte.

 

Beeindruckend an der schönen Reise war die unendlich erscheinende Weite der Landschaft, die intakte herrliche Natur sowie die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in diesem Lande.

 

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Von Königsberg durchs Baltikum nach St. Petersburg

Bevern

Ein Teil der Bürgerinitiative Umgehungsstraße unternahm eine zweiwöchige Reise durchs Baltikum. Bei herrlichem Wetter erlebten wir unberührte Natur, lebendige Städte und eine Fülle von historischen Sehenswürdigkeiten.

Die Lufthansa brachte uns von Hannover über Frankfurt nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Diese Stadt mit ihrer prächtig restaurierten Altstadt gefiel allen sehr gut. Nach Stadtrundfahrt und Übernachtung ging die Reise dann weiter nach Kaliningrad, dem ehemaligen Königsberg. Diese russische Enklave liegt wie eine Insel im neuen Europa. Nach Dombesichtigung, der mit einem sehr schönen Gesangsvortrag verbunden war, ging die Reise nach Rauschen, einem beschaulichen Ostseebadeort in der Nähe von Königsberg an der Bernsteinküste.

Die Reise führte uns weiter durch die einzigartige Dünenlandschaft des Naturschutzparks „Kurisches Haff", unterwegs Besteigung der Effa-Düne und Besuch der Vogelwarte. Wir besichtigten Nidda mit seinen romantischen Fischerhäusern und besuchten das Thomas-Mann-Haus (jetzt Museum) in Klaipeda (das frühere Memel, was jetzt zu Litauen gehört), wir spazierten durch die historische Altstadt mit den bezaubernden Fachwerkhäusern – hier steht auch der Simon-Dach-Brunnen mit dem „Änn`chen von Tharau". Es folgte der Ausflug nach Palanga mit dem Besuch des Bernsteinmuseums in der Nähe eines Waldfriedhofes mit alten deutschen Gräbern.

Die Reise ging weiter nach Riga, unterwegs mit einem Halt an einem Wallfahrtsort „Berg der Kreuze". Diese viele Tausende von Kreuzen stimmten uns sehr traurig und nachdenklich. Wieviel Leid mag hiermit wohl verbunden gewesen sein? Diese Kreuze symbolisieren in Litauen Hoffnung, drücken Glauben aus und werden – anders als bei uns – auch anlässlich bedeutender Fest wie Taufen und Hochzeiten hier auf dem Berg aufgestellt.

Im Baltikum fielen uns die mit EU-Geldern finanzierten hervorragenden Fernstraßen auf, auch die vielen Störche auf den Wiesen und Feldern rechts und links der Straßen, die ihre Nester auf unzähligen Dächern und Masten gebaut haben.

Bald erreichten wir Riga, die Hauptstadt Lettlands. Diese originalgetreu restaurierte Altstadt vermittelte uns das typische Bild einer mittelalterlichen Hansestadt. Hier erfolgte auch eine Stadtbesichtigung um den Domplatz mit dem Dom und dem prachtvollen Schwarzhäupterhaus. Ein Ausflug führte uns zu dem Ort Jurmala, übersetzt „Strand". Hier erstreckt sich ein kilometerlanger feiner Sandstrand entlang der Küste, und wir konnten hier in der Freizeit schwimmen oder verweilen.

Am siebten Tag unserer Reise ging die Busfahrt dann entlang der schönen Küste durch den Gauja-Nationalpark mit herrlichen Wäldern und Wiesen nach Pärnu und dann weiter nach Estland. Hier scheint die Welt noch in Ordnung, herrliche Natur, keine kranken Bäume, wenig Besiedelung, keine Industrie. Man spürte: Estland klein aber fein! Nach ca. 200 km erreichten wir Tallinn, die Hauptstadt der Esten, die frühere Hansestadt Reval. Diese Stadt hat ihr mittelalterliches Gesicht unverändert bewahrt. Auch große Teile der alten Stadtmauer mit Wehrtürmen wie die „Dicke Margarete" und der „Lange Hermann" haben wir besucht. Vom Domberg Toompea bot sich ein herrlicher Panoramablick über den Dächern der Altstadt zu den Kuppeln der Alexander-Newskij-Kathedrale, die auch von uns besichtigt wurde. Hier in der Altstadt, mit den vielen Biergärten, genossen wir bei stets schönem Wetter die Zeit bei Kaffee und feinem Kuchen. Einige Reisegäste äußerten hier den Wunsch, später noch einmal an diesen stimmungsvollen Ort zurückzukehren und einige Tage zu bleiben. Es folgte noch ein Ausflug zum Kadriorg-Park, wo Peter I. für seine Gattin Katharina einen Palast als Sommerresidenz errichten ließ. Der weitläufige Park am Meer erinnerte uns sehr an die Parkanlage in Hannover-Herrenhausen.

Am 9. Tag unserer Reise erreichten wir nachmittags St. Petersburg, wo wir dann ein zweitägiges volles Besichtigungsprogramm absolvierten. Zunächst Standrundfahrt mit Besuch der „Peter und Paul-Festung". Eine Bootsfahrt durch das historische Zentrum auf den Kanälen und der Neva zum Panzerkreuzer „Aurora" bei herrlichem Wetter war ein Genuß. Ebenso gut gefiel uns der Ausflug nach Zarskoje Selo, wo wir das berühmte Bernsteinzimmer bestaunen konnten. Am letzten Tag in St. Petersburg gingen wir noch am Vormittag durch die Eremitage und am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus nach Peterhof mit seinem herrlichen Park und dessen größte Attraktion, die „Große Kaskade", die der Welt größte Springbrunnenkomposition ist.

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem erlebnisreichen Urlaub vom Flughafen Pulkovo in zweistündigem Direktflug zurück nach Hannover-Langenhagen. Eine tolle Reise war damit zu Ende.

 

Große China-Rundreise mit Jangtze-Flußkreuzfahrt

 

Bevern, Mai 2008 

 

Eine 30 Personen zählende Reisegruppe aus Bevern, die ursprünglich aus der Bürgerinitiative Umgehungsstraße hervorging, unternahm in der Zeit vom 16..05. bis zum 30.05.2008 eine 2-wöchige Reise durch China.

 

Ein freundlicher Busunternehmer aus Bosseborn brachte die Teilnehmer zum Flughafen nach Frankfurt. Nach einem 9-stündigen Direktflug landete die Airbusmaschine pünktlich auf dem neuen größten Flughafen der Welt in Peking. Von der Größe und Ausstattung dieses Flughafens waren die Reiseteilnehmer doch sehr beeindruckt. Jedoch war hier leider das Fotografieren verboten und der Grund über dieses Verbot war leider nicht zu erfahren. Am Flughafen wurden wir sofort vom deutschsprachigen Reiseleiter empfangen, der dann für die gesamten 2 Wochen die Gruppe begleitete und zur Verfügung stand.  Nach einer sehr kurzen Kaffeepause im Hotel wurde sofort mit dem Besichtigungsprogramm begonnen. Zuerst fuhren wir zum blank gekachelten Himmelstempel und unternahmen einen Spaziergang im kaiserlichen Garten (Sommerpalast). Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der „Großen Mauer“. Natürlich wurde hier ein Teil entlang der Mauer, dem größten Bauwerk der Welt, inmitten einer herrlichen Berglandschaft in Badaling, ca. 60 km nördlich von Peking gelegen, von uns erklommen. Sehenswert war im Anschluß daran auch die Besichtigung einer Süßwasser-Perlenzuchtanlage. Am 3. Tag stand dann die Besichtigung des Kaiserpalastes (Verbotene Standt), in dem seit 1406 div. chinesische Kaiser der verschiedenen Dynastien lebten, auf dem Programm. Nach einer Fotopause auf dem „Platz des himmlischen Friedens“ fuhren wir am späten Nachmittag zum neuen Bahnhof von Peking, wo die reservierten

4-Bett-Schlafabteile belegt wurden und fuhren  die Nacht durch bis nach Xian. Diese alte Kaiserstadt wurde im Jahre 1974 weltberühmt, als ein Bauer zufällig beim Brunnenbohren  das neue Weltwunder, die Terrakotta-Armee, entdeckte. Die Ausgrabungen sind noch lange nicht abgeschlossen, jedoch werden in zwei riesigen Hallen Besichtigungen  durchgeführt. Xiang hat noch eine Sehenswürdigkeit zu bieten, nämlich die „Große Wildganspagode“, in der sehr wertvolle Schriftrollen des alten Buddismus aufbewahrt werden, die bis heute noch unter der Obhut von Mönchen stehen.

 

Danach erfolgte Transfer zum Inlandflug von Xian nach Chongqing, am Jangtze gelegen, und es wurden die Kabinen auf dem 4-Sterne-Kreuzfahrtschoff „President 3“ bezogen. Am Morgen begann die 3-tägige Flusskreuzfahrt entlang der 3 großen Schluchten (ca. 600 km lang) mit den rechts und links liegenden ca. 1.200 m hohen Bergen. Es wurden die Geisterstadt Fengu und die alte Stadt Wanxian, die direkt am Fluß liegen, besucht und mit kleinen Booten wurden die Nebenflüsse des Jangtze – eine Landschaft, die wohl einmalig in der Welt ist -  befahren, teils auch getreidelt.  Die gigantische Staumauer, die größte der Welt, stand auf dem Besichtigungsprogramm und ließ alle staunen. Am späten Nachmittag erfolgte ein weiterer Inlandflug mit dem Airbus nach Shanghai. Diese Stadt bei Nacht – einfach grandios! Das Lichtermeer und die Wolkenkratzer hat uns sehr beeindruckt. Der zweite Tag in Shanghai wurde durch einen Bummel durch die Altstadt und durch den Besuch des „Yu-Gartens“, wohl dem Schönsten Garten Chinas, gekrönt.

 

Am Ende der Reise wurde der Süden Chinas, die Millionen-Stadt Guilin, am Perl-Fluß gelegen, besucht. Hier erfolgte eine Schiffsfahrt auf dem Li-Fluß mit dem märchenhaften Karstgebirge, eine der wohl schönsten Landschaftskulisse Chinas. Dieses war wohl der Höhepunkt dieser Chinareise .

 

Später wurde noch Guangzhou (Kanton) mit dem Palast der Familie Chen (Ahnentempel) aus dem Jahre 1890 mit einer Bonsai und Keramik-Ausstellung, besichtigt.

Von Kanton  fuhren wir mit dem Zug nach Hongkong und konnten auch hier nur staunen. Stadtrundfahrt, Laser-Lichterschau am Abend im Hafen, am nächsten Tag Ausflug zum

„Pic-Victoria“, ein Markt in Aberdeen und eine Hafenrundfahrt rundeten das Programm ab.

 

Resumee der Reise:Die Teilnehmer der Reisegruppe waren alle beeindruckt von dieser uns unbekannten Welt, den Städten und Landschaften und den Menschen, die uns überall sehr freundlich begegneten.

 

Im nächsten Jahr bereisen wir die Seidenstraße Usbekistan mit den ältesten Städten der Welt, wie Buchara, Chiwa, Samarkant und Taschkent.

Interessierte können sich gern dieser interessanten Reise anschießen.

Infos unter Tel.-Nr. 05531-8819.